ESK (Europäischer Solidaritätskorps)

Das ESK – Europäisches Solidaritätskorps – ist ein neues Programm der Europäischen Union. Es fördert das Engagement junger Menschen in Projekten und Aktivitäten, die der Gemeinschaft zugutekommen.
Das ESK bietet Jugendlichen (18 bis 30 Jahren), die Möglichkeit sich in gemeinnützigen Projekten im eigenen Land oder im Ausland zu engagieren. Auch Jobs und Praktika in ganz Europa werden vermittelt.
Organisationen und Unternehmen können mit Hilfe des ESK junge Menschen aus ganz Europa rekrutieren.
Infos unter www.jugendinaktion.at

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Nusret Ocakturk (Türkei) und Ksenia Galitskaya (Russland)

Freiwillige im SJ 19/20

 

Michael Bruckner

Ich habe Instrumental- und Gesangspädagogik studiert und arbeitete danach 15 Jahre lang selbstständig als Musiker, Komponist, Fotograf und Musikvermittler.
In meinen künstlerischen und pädagogischen Tätigkeiten geht es um Musik, Natur, Wahrnehmung, Achtsamkeit, Verbundenheit, Ausdruck, Handwerk, Spiel, Tanz, Theater, Sprache, Kommunikation, Natur- und Geisteswissenschaften, Körper, Geist, Seele, Energie, Kochen, Feiern – kurz: die Vertiefung ins Menschsein.
Mein Interesse ist es, die Welt mit allen Sinnen zu erleben und ein artgerechtes Leben in Gemeinschaft zu führen. Der Gemeinwohlgedanke und der Wunsch nach Arbeit im Team führten mich zu “Pioneers of Change” und schließlich 2018 zur Lernwerkstatt. Ich freue mich über meine neue Aufgabe als Begleiter in der LWS und auf das gemeinsame Sein und Wachsen.

Sophie Giraud

Ich komme aus Belgien und bin durch das europäische Freiwilligenprogramm im August 2020 in die Lernwerkstatt gekommen. Jetzt habe ich die Chance, als aktuelle Begleiterin Teil des Teams zu sein, und ich bin sehr dankbar dafür. Nach meinem Universitätsabschluss in Agronomie habe ich in Forschungszentren in Belgien gearbeitet, aber schon bald wurde mir klar, dass ich etwas anderes machen und mich in Richtung Bildung orientieren wollte. Ich war jedoch bereits davon überzeugt, dass das traditionelle Schulsystem große Mängel aufweist, und suchte nach einer Alternative. So bin ich in der Lernwerkstatt gelandet und möchte nirgendwo anders sein. Ich liebe Sprachen (Englisch, Spanisch, Deutsch, Französisch und vor allem österreichischen Dialekt), Wandern in den Bergen, Yoga und Zeit in der Natur zu verbringen. Jeder Tag in der Schule ist anders und bringt mir neue Erfahrungen, Überraschungen und Freude. Ich bin sehr froh, dass meine Schritte mich den ganzen Weg von Belgien zur Lernwerkstatt gebracht haben.

Lotte Hechtl

 

Gabriele Maria Höfinger

Schon seit meinen ersten Begegnungen mit den Ideen der Wilds und reformpädagogischen Ansätzen in der Heinrich Jacoby Schule in den Neunzigerjahren war ich begeistert von der lebens- und damit menschenbejahenden Art und Weise wie Kinder dort „sein“ und lernen konnten. Respekt, Selbstbestimmtheit – den eigenen Impulsen folgen und selber spüren, was richtig ist für mich im Moment – und die Faszination „Wie geht Lernen?“ inspirieren und begleiten mich bei all meinen Tätigkeiten, egal ob als Begleiterin von Kindern und Jugendlichen oder von  Erwachsenen. Mein Feuer brennt auch noch für freien Tanz, Improvisation und kreativen Ausdruck, für die Berge, Bäume, Tiere und das Wunder von heilsamen Prozessen.

Mag. Lucia Koble

 

Elisabeth Lerch

 

David Meixner

Meine eigene Rätselrallye durchs öffentliche Schulsystem war es wohl, die in mir früh die Sehnsucht nach einer anderen Art von Schule und Pädagogik schürte – so etwas wie eine „Revolte von innen” schwebte mir insgeheim vor, als ich mit der Ausbildung zum Hauptschullehrer begann. Dazu brauchte es allerdings nicht mehr kommen – schon nach meinen ersten Begegnungen mit der Lernwerkstatt Pottenbrunn, ihren pädagogischen Haltungen und den dazugehörigen Menschen hatte ich Feuer gefangen – seit 1999 arbeite ich hier als Begleiter, davon drei Jahre als pädagogischer Schulleiter.

Marjan Mlinar

 

Anna Unfried

Während meiner Ausbildung zur Volksschullehrerin wurde mir ganz deutlich klar, dass ich mit meiner Vorstellungen vom Umgang mit Kindern, sowie vom zwischenmenschlichen Umgang mit Eltern und Teamkolleg*innen und vor allem auch davon, was Bildung und Lernen für mich bedeuten, nur mit einer sehr großen Portion Glück im Korsett Regelschule Platz finden würde. 

Die große Portion Glück hat mich jetzt an die Lernwerkstatt gebracht und ich freue mich sehr, hier das gemeinsame Tun und Lernen mitzugestalten und zu begleiten. 

Ingrid Winterheller

Nach der Geburt meines Sohnes  setzte ich mich intensiv mit alternativen Erziehungsansätzen, Neurobiologie und Entwicklungspsychologie  auseinander und für mich war bald klar, dass mein Sohn keine öffentliche Schule besuchen würde und auch ich nicht mehr in meinen ursprünglichen Wunschberuf als Chemielaborantin zurückkehren wollte. Es folgte die Ausbildung zur Tagesmutter, Montessoriausbildung, Seminare bei Rebeca und Mauricio Wild, Leitung der Spielgruppe und Mitarbeit in der „Kinderschule Taptana“ in Leoben. Der  Wunsch, wieder in einem Team und in einem Umfeld zu arbeiten, das meine Begeisterung für selbstbestimmtes Lernen und meine Lebenshaltung im Umgang mit Menschen – Kindern und Erwachsenen – teilt führte uns  in die Lernwerkstatt.  Ich bin immer wieder beeindruckt von ihrem lebhaften Interesse an so vielen Dingen. Ihrer Spontanität und Freude am Leben, Tun, Erforschen und Arbeiten. Ihrer Vielfältigkeit und Bereitschaft, Neues zu wagen und dabei, ihrem ganz persönlichen Wesen gemäß, zu lernen und sich zu entwickeln.