Eine Schule für selbstbestimmtes und aktives Lernen: Die Lernwerkstatt im Überblick

Seit über 30 Jahren versuchen wir Schule immer wieder neu zu denken. Auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse aus der Neurobiologie und Entwicklungspsychologie wachsen wir gemeinsam mit unseren Kindern und Jugendlichen. Unser Ziel ist es, ihnen zu ermöglichen, selbstverantwortliche und kreative Gestalter ihres Lebens und unserer Gesellschaft zu werden.

Home 5 Auf einen Blick

Themenzentrierte Bereiche statt Klassenzimmer

In der Lernwerkstatt gibt es anstelle traditioneller Klassenzimmer eigene Bereiche, in denen sich die Kinder und Jugendlichen frei bewegen können. Diese Bereiche sind: Rollenspiel und Bewegung, Mathematik-, Sprach- und Weltbereich, Küche, Werkstatt und ein Außenbereich mit Bäumen, Teich, Schmiede, Ballspielplätzen sowie Platz zum Hütten- und Floß-bauen. Für Jugendliche ab 12 Jahren bietet die Lernwerkstatt speziell auf deren Bedürfnisse abgestimmte Räumlichkeiten.

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Eine reichhaltige, vorbereitete Umgebung

mit vielfältigen Materialien bildet das Fundament, auf dem Lernen aus ursprünglicher Neugier anhand konkreter Erfahrungen geschieht. Der in dieser Zeit entstehende freie und offene Zugang zu den Dingen der Welt begleitet die Kinder bis ins Erwachsenenalter.

Freies Spiel und Bewegung

sind eine Grundlage schöpferischer Intelligenz. Sie dienen dem Aufbau von Verständnisstrukturen. Im freien Spiel verarbeitet das Kind die Erfahrungen mit der äußeren Welt, gliedert Neues und Erlebtes ein, verändert Abläufe, findet Lösungen und baut auf diese Weise die Basis für seine Handlungs- und Entscheidungsfähigkeit auf.

Eine Atmosphäre des Vertrauens

ermöglicht soziale und emotionale Sicherheit. Das ist die Basis, auf der die Kinder und Jugendlichen körperliche Gewandtheit, handwerkliche, künstlerische, wie auch soziale Fähigkeiten und Eigenverantwortung entwickeln. Sie eignen sich lustvoll -und im eigenen Tempo- Wissen und Fertigkeiten an.

Jedes Kind bestimmt seinen Stundenplan

Wenn man es lässt, lernt jedes Kind in seinem eigenen Rhythmus. Der Impuls, sich Neuem zuzuwenden, kommt von Innen. Deshalb suchen sich die Kinder selbst aus, wo, was, wie lange, womit und mit wem sie spielen und lernen wollen.

Lernkultur

Die Lernkultur in der Lernwerkstatt ist gekennzeichnet vom Vertrauen in die natürlichen Lebens- und Entwicklungsprozesse der jungen Menschen und in deren Neugier und Gestaltungskraft.

Berufspraktische Tage

Mit zahlreichen Handwerks- und Gewerbebetrieben wurden Schnupperplätze für die Jugendlichen vereinbart, wobei sie vielfältige Einblicke in zukünftige Berufsmöglichkeiten aus erster Hand sammeln können.

Seit 1990

Seit 1999 ist unsere Schule eine nicht-konfessionelle Privatschule mit Öffentlichkeitsrecht und deckt alle neun Schulstufen der Schulpflicht ab.

Gegründet wurde die Lernwerkstatt 1990 von einer kleinen Gruppe mutig-entschlossener Familien in Herzogenburg in Niederösterreich. Im Laufe der Zeit ist die Schüler*innenzahl auf rund 100 gewachsen, die Lernwerkstatt ist somit eine der größten nicht konfessionellen Privatschulen Österreichs. Unser pädagogisches Tun basiert auf pädagogischen Grundlagen die im „Herzogenburger Lehrplan“ abgebildet sind. Dieser war 1999 der erste anerkannte Lehrplan Österreichs abseits des öffentlichen Schulsystems.

„Die Aufgabe der Umgebung ist es nicht, das Kind zu formen, sondern ihm zu erlauben, sich zu offenbaren.“

 – Maria Montessori, Reformpädagogin –

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