Worauf wir aufbauen, womit wir arbeiten

Unsere pädagogische Arbeit orientiert sich an den wissenschaftlichen Grundlagenforschungen von Jean Piaget, den entwicklungspädagogischen Materialien von Maria Montessori, den praktischen Erfahrungen von Mauricio und Rebeca Wild sowie neuesten neurobiologischen Erkenntnissen.

Home 5 Pädagogische Grundlagen

Maria Montessori

Montessoripädagogik beruht auf dem Bild des Kindes als „Baumeister seines Selbst“ und verwendet deshalb zum ersten Mal die Form des offenen Unterrichts und der Freiarbeit. Die Beobachtung des Kindes soll den Lehrenden dazu führen, geeignete didaktische Techniken anzuwenden, um den Lernprozess optimal zu fördern. Als Grundgedanke der Montessoripädagogik gilt die Aufforderung „Hilf mir, es selbst zu tun“.

Die Wilds

Rebeca Wild und ihr Ehemann Mauricio Wild, gründeten in den 80ern mit dem „Pesta“ eine innovative Primar- und Sekundarschule in Quito/Ecuador. Kernelemente ihres pädagogischen Ansatzes waren eine
nichtdirektive Erziehung unter größtmöglichem Respekt gegenüber den Lebensprozessen der Kinder und Jugendlichen.

Aktive Schulen

Die Arbeit der Wilds und die diese beschreibenden Bücher waren Motivation für etliche
Alternativschulen, die sich zumeist „Aktive Schulen“ nennen. Das Konzept war angelehnt an die Pädagogik von Maria Montessori und das Entwicklungsmodell von Jean Piaget. Die theoretische Reflexion ihrer Arbeit stützt sich u.A. auf Erkenntnisse des chilenischen Biologen Humberto Maturana.

Neue Einflüsse und Erkenntnisse

Die Lernwerkstatt ist seit 2012 Modellschule der Initiative „Schule der Zukunft“. Dies ist ein Netzwerk rund um den Gehirnforscher Gerald Hüther, der gemeinsam mit Daniel Hunziker eine internationale Initiative zur Potentialentfaltung gegründet hat.

Durch neue Erkenntnisse aus Neurobiologie (Dr. Gerhard Hüther, Manfred Spitzer u.A.), Entwicklungspsycholog*innen und Pädagog*innen (Jesper Juul, Marshall B. Rosenberg, Haim Omer,  Daniel Siegel u.A.) und schließlich unseren eigenen täglichen Erfahrungen bleibt unsere Pädagogik stets lebendig und in Entwicklung.

Die Lernwerkstatt ist eine Ökolog-Schule. Diese Schulen engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

"Zwischen den beiden Extremen ›ein Kind allein lassen‹ (es verlassen) und »sein Problem lösen« liegt das Gebiet, in dem sich echte Entwicklungsprozesse ergeben."

 

–  Rebeca Wild, Erziehung zum Sein   –

Gerald Hüther im Gespräch mit der Lernwerkstatt.

Ein kurzer Ausschnitt von unserem Interview mit Prof. Dr. Gerald Hüther. Wie sieht er die Schule in ihrer Verantwortung für Bildung? Was verstehen wir unter Bildung für ein gelingendes Leben?