Unsere Begleiter

Das Team der Lernwerkstatt versteht sich als Begleiter der Kinder und Jugendlichen. Hier braucht es noch 2,3 Sätze, eventuell zur Rolle der Erwachsenen in der LWS, oder zum Betreuungschlüssel?

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Theodor Feldner

Pädagogische Schulleitung

Erste reformpädagogische Erfahrungen als Waldorflehrer in Wien. Ein Besuch der Pestalozzischule in Ecuador 1992 berührte mich sehr und bestärkte mich in meiner Suche nach alternativen Entwicklungsangeboten für Kinder. 1994-2000 Betreuer in freien Kindergärten und Schulen in Tirol. Seit 2000 bin ich Begleiter in der LWS. In meiner Bildungskarenz vertiefte ich meine Leidenschaft  für Mathematik und beschäftigte mich intensiv mit neuen Materialien. Nach einem kurzen Abstecher als Lehrer in der SchülerInnenschule in Wien bin ich seit 2007 wieder zurück in der LWS. Seit 2014 pädagogischer Leiter.

Ulrike Tinnhofer-Sonntag

Organisatorische Schulleitung

Meine Laufbahn begann ganz konventionell. Ich absolvierte die Lehramtsstudien “Biologie und Erdwissenschaften” sowie “Geschichte und Sozialkunde” und unterrichtete 10 Jahre lang Biologie, Chemie und Physik. Zum überwiegenden Teil arbeitete ich in der Oberstufe, also mit den “Großen”. Mit der Geburt meines ersten Kindes begann für mich eine Neuorientierung: Montessori-Kurs bei Claus-Dieter Kaul, Workshops bei Mauricio und Rebeca Wild sowie Fred Donaldson… Seit September 2010 arbeite ich in der LWS – und das Lernen geht weiter!

Kerstin Brandstetter

Seit 2007 arbeite ich der Lernwerkstatt und freue mich jeden Tag aufs Neue, dorthin zu gehen. Ich mag besonders den lebhaften Kontakt mit den Kindern und Jugendlichen, sie auf ihrem Weg ein Stück begleiten zu dürfen, fordert mich immer wieder auf vielfältige Weise heraus, ist aber auch zutiefst befriedigend. Es ist schön mitzuerleben, wie sie ihre Potenziale auf unterschiedlichste Weise entfalten. Außerdem gefällt mir die Zusammenarbeit mit diesem wunderbaren Team! Ich komme ursprünglich aus dem gastgewerblichen Eck und bin nach einem kurzen Abstecher in indergruppen bei den Alternativschulen gelandet. 2014 verlängerte ich ein Auszeitjahr um zwei Karenzjahre und bin nun seit 2016 wieder da.

Michael Bruckner

Ich habe Instrumental- und Gesangspädagogik studiert und arbeitete danach 15 Jahre lang selbstständig als Musiker, Komponist, Fotograf und Musikvermittler.
In meinen künstlerischen und pädagogischen Tätigkeiten geht es um Musik, Natur, Wahrnehmung, Achtsamkeit, Verbundenheit, Ausdruck, Handwerk, Spiel, Tanz, Theater, Sprache, Kommunikation, Natur- und Geisteswissenschaften, Körper, Geist, Seele, Energie, Kochen, Feiern – kurz: die Vertiefung ins Menschsein.
Mein Interesse ist es, die Welt mit allen Sinnen zu erleben und ein artgerechtes Leben in Gemeinschaft zu führen. Der Gemeinwohlgedanke und der Wunsch nach Arbeit im Team führten mich zu “Pioneers of Change” und schließlich 2018 zur Lernwerkstatt. Ich freue mich über meine neue Aufgabe als Begleiter in der LWS und auf das gemeinsame Sein und Wachsen.

Angela Gaisrucker

Mein Zugang zur Reformpädagogik entstand durch eine intensive  Auseinandersetzung mit der Ökologie und dem Leben und Lernen im sozialen Miteinander. In Folge durchlief ich eine intensive Vertiefung meines pädagogischen Wissens von Wild über Stern bis Montessori. Praxiserfahrungen als Leiterin der Spielwerkstatt sowie die Arbeit mit arbeitslosen Jugendlichen und speziell die Begleitung meiner eigenen Kinder bestätigt meinen Weg. Seit 2006 bin ich Teil des Begleiterinnen-Teams der LWS.

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Gabriele Maria Höfinger

Schon seit meinen ersten Begegnungen mit den Ideen der Wilds und reformpädagogischen Ansätzen in der Heinrich Jacoby Schule in den Neunzigerjahren war ich begeistert von der lebens- und damit menschenbejahenden Art und Weise wie Kinder dort „sein“ und lernen konnten. Respekt, Selbstbestimmtheit – den eigenen Impulsen folgen und selber spüren, was richtig ist für mich im Moment – und die Faszination „Wie geht Lernen?“ inspirieren und begleiten mich bei all meinen Tätigkeiten, egal ob als Begleiterin von Kindern und Jugendlichen oder von  Erwachsenen. Mein Feuer brennt auch noch für freien Tanz, Improvisation und kreativen Ausdruck, für die Berge, Bäume, Tiere und das Wunder von heilsamen Prozessen.

David Meixner

Meine eigene Rätselrallye durchs öffentliche Schulsystem war es wohl, die in mir früh die Sehnsucht nach einer anderen Art von Schule und Pädagogik schürte – so etwas wie eine „Revolte von innen” schwebte mir insgeheim vor, als ich mit der Ausbildung zum Hauptschullehrer begann. Dazu brauchte es allerdings nicht mehr kommen – schon nach meinen ersten Begegnungen mit der Lernwerkstatt Pottenbrunn, ihren pädagogischen Haltungen und den dazugehörigen Menschen hatte ich Feuer gefangen – seit 1999 arbeite ich hier als Begleiter, davon drei Jahre als pädagogischer Schulleiter.

Lisa Possnig

‪Kinderwerkstatt Schpumpernudl hieß mein Kindergarten, Heinrich Jacoby Schule die Schule die ich, mit Unterbrechungen wegen Auslandsaufenthalten, bis ich 17 war besuchte. Beide Initiativen arbeiten mit den Montessorimaterialien und der Wild-Pädagogik. Als Kind von Eltern die diesen “anderen Umgang” lebten, war ich mein Leben lang damit in Berührung, durfte danach leben, damit lernen und es genießen. mein Weg führte mich durch eine Musical Ausbildung mit Diplom und nachdem ich die Montessori-Ausbildung noch absolviert habe, freue ich mich darüber, seit 2016 diese Pädagogik aus der Sichtweise der Lernbegleiterin in der Lernwerkstatt erleben zu dürfen.

Florian Ungerböck

Nach einem Jahr Regel-Volksschule genoss ich 7 Jahre in der LWS. Mit 15 entschied ich mich, die w@lz in Wien zu besuchen, wo ich weitere wertvolle Erfahrungen sammeln konnte. Danach war meine berufliche Zukunft noch nicht klar für mich und ich jobbte zur Überbrückung u.a. als Snow-boardlehrer und absolvierte meinen Zivildienst. Aus einer Möglichkeit, als Begleiter in der LWS tageweise einzuspringen, entwickelte sich im Laufe der Zeit eine Berufung. Mein Start als fixer Begleiter im Jahr 2010 wird mir aufgrund einer eindrucksvollen Wanderung von Pottenbrunn nach Istrien, unserem Sommerklausur Ort,  ewig in Erinnerung bleiben.

Ingrid Winterheller

Nach der Geburt meines Sohnes  setzte ich mich intensiv mit alternativen Erziehungsansätzen, Neurobiologie und Entwicklungspsychologie  auseinander und für mich war bald klar, dass mein Sohn keine öffentliche Schule besuchen würde und auch ich nicht mehr in meinen ursprünglichen Wunschberuf als Chemielaborantin zurückkehren wollte. Es folgte die Ausbildung zur Tagesmutter, Montessoriausbildung, Seminare bei Rebeca und Mauricio Wild, Leitung der Spielgruppe und Mitarbeit in der „Kinderschule Taptana“ in Leoben. Der  Wunsch, wieder in einem Team und in einem Umfeld zu arbeiten, das meine Begeisterung für selbstbestimmtes Lernen und meine Lebenshaltung im Umgang mit Menschen – Kindern und Erwachsenen – teilt führte uns  in die Lernwerkstatt.  Ich bin immer wieder beeindruckt von ihrem lebhaften Interesse an so vielen Dingen. Ihrer Spontanität und Freude am Leben, Tun, Erforschen und Arbeiten. Ihrer Vielfältigkeit und Bereitschaft, Neues zu wagen und dabei, ihrem ganz persönlichen Wesen gemäß, zu lernen und sich zu entwickeln.